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Matthias Simon
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Amadeus Stuttgart für Deutschen Gastromiepreis nominiert

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Das Restaurant Amadeus ist in Stuttgart eine wohl bekannte Adresse. Die Verbindung aus rustikal-geräumigen Gewölbe im Tiefpaterre eines ehemaligen Waisenhauses (erbaut 1712) und einem Biergarten in dessen Innenhof kommt gut an. Liegt es doch obendrein sehr zentral und bietet regionale Küche auf ordentlichem Niveau. Dass der Betreiber und Gastronom Mathias Simon jetzt allerdings für den renommierten Deutschen Gastronomiepreis nominiert wurde, nun gut, das ist zwar ehrenhaft, aber für richtig spitzenklassig-kreative schwäbische Küche ist das Lokal eher nicht bekannt. Der Deutsche Gastronomiepreis selbst hat eine gute Tradition und wird inzwischen von Warsteiner gesponsort. Früher hieß er Herforder Gastronomiepreis, aber die ausrichtende Privatbrauerei Herforder Pils wurde von Warsteiner übernommen. Sei’s drum: Der Preis ist heiß. Es gab übrigens schon mal einen Preisträger aus Stuttgart: Jörg Rauschenberger (Pier 51, Goldberg, Cube usw) hat ihn 2006 gewonnen. Wahrhaft ein anderes Kaliber …

Matthias Simon

Hier die Pressemeldung mit den Details zu der Nominierung.

Vor genau zehn Jahren wagte Mathias Simon den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit behutsamer Renovierung, ehrlicher Küche und bestem Service hat er das ‚Amadeus‘ von einem durchschnittlichen Betrieb zu einer gastronomischen Größe in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gemacht. So lautet die Einschätzung der Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises, die den Gastronomen in der Kategorie „Food“ nominiert hat.

Reduzierung auf das Wesentliche – damit könnte man die Erfolgsgeschichte von Gastronom Simon zusammenfassen. Im Jahr 2004 übernahm er das ‚Amadeus‘: „Damals war es eine dunkle, verrauchte Kneipe“, bestätigt der Inhaber. „Das wollten wir mit einer klaren Ausrichtung aufs Essen ändern.“ Und das kam an. Genau wie die verlängerten Öffnungszeiten, das Samstagsfrühstück und die ausgiebigen Brunches am Sonntag. So verdoppelte Simon nach nur fünf Jahren den Umsatz des Amadeus, dessen Räumlichkeiten nach seiner Fertigstellung um 1712 als Waisenhaus dienten. Heute bietet das Restaurant eine bodenständige Küche, die schwäbische Traditionsgerichte modern interpretiert. Dabei achtet der heimatverbundene Betriebswirt vor allem auf die Frische und Regionalität der verarbeiteten Produkte.

„Von der verrauchten Kneipe zum erstklassigen Restaurant – dieser Coup ist ihm gelungen“, ist sich Lothar Menge, Juryvorsitzender des Deutschen Gastronomiepreises sicher. Seine größte Überraschung: die beachtlichen 500 Hektoliter Bier, die Simon in seinem Lokal im Jahr umsetzt. „Wir sind mitten im Herzen der Stadt“, erklärt Simon. „Gemeinsam mit meinem Team haben wir sowohl der Gastronomie als auch der charmanten Architektur aus dem 17. Jahrhundert neues Leben eingehaucht“, ist er überzeugt. Bei der Renovierung des ‚Amadeus‘ ging der gelernte Koch behutsam vor. Nach und nach baute er die Innenräume, die bis zu 180 Gästen Platz bieten, um. Zuletzt brachte er den Biergarten auf Vordermann, an dessen Open Air – Bar sich die Gäste im Sommer mit Cocktails & kühlem Bier erfrischen und im Winter mit Glühwein & Holunderpunsch aufwärmen.

Für Simon geht es in seiner Gastronomie Tag für Tag darum, seinen Gästen Qualität zu bieten, dazu eine gute Küchenleistung und einen freundlichen Service. Denn er ist sicher: „Wir sind nicht erfolgreich, weil wir etwas Außergewöhnliches tun. Wir sind erfolgreich, weil wir etwas Gewöhnliches außergewöhnlich gut tun.“

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind abrufbar unter http://www.warsteiner-preis.de


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