Feinschmeckerblog

Für anspruchsvolle Genießerinnen und Genießer

FINE Das Weinmagazin 03/10 ist erschienen

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Hier eine Verlagsinfo.

Olivier Bernard sieht sich nicht als Weinmacher, sondern als Genießer. Und so hat er auch die Domaine de Chevalier bis an die Spitze des Bordelais geführt. Die Weißweine des Châteaus aus Semillon und Sauvignon blanc zählen mittlerweile zu Weltklasse.

Auch auf dem traditionsreichen Schloss Johannisberg widmet man sich dem Weißwein allerbester Güte, vornehmlich dem Riesling. Martin Wurzer-Berger besuchte für FINE Das Weinmagazin das einstige Kloster und die legendäre Heimat der Spätlese im lieblichen Rheingau.

Seit 1983 führt Oliver Bernard die Domaine de Chevalier, die er als sein Lebenswerk betrachtet, in die Spitzenklasse. Bernard reinvestierte zwanzig Jahre lang jeden Franc und später Euro, den das Weingut einbrachte. Mit Erfolg: Ein unvergessliches Erlebnis ist beispielsweise ein jeder Schluck vom 2000-er: ein Duft nach Honigkerzen, Kokos und Kandis, eine Frucht aus getrockneter Ananas, Mango mit einem Hauch Zitronengras – und eine schier unendliche Länge. Der aktuelle Jahrgang war innerhalb von zwei Stunden ausverkauft. Seine Erzeugnisse genießt Schlossherr Bernard am liebsten auf dem Anwesen selbst, wo er mit seiner Familie residiert.

Im Rheingau vereint ein Anwesen Vergangenheit und Zukunft des Weins. Das Schloss Johannisberg ist nicht nur einer der besonders geschichtsverbundenen Orte der Weinwelt, es ist der Legende nach auch Ursprungsort der Spätlese und verläuft am fünfzigsten Breitengrad, der lange als nördlichste Grenze für den Weinbau galt. Doch hier ist nicht nur Platz für Geschichte, sondern auch für die Zukunft. Jungen und engagierten Menschen Verantwortung zu übertragen, beginnt auf Johannisberg Methode zu werden. Das jugendliche Team um den jungen Geschäftsführer des Schlosses Johannisberg Christian Witte, gibt den großen Rieslingen ihren alten Glanz zurück.

Auf einem anderen Schloss, Monrepos bei Ludwigsburg, versammeln sich Prinz Bernhard von Baden, Prinz Heinrich Donatus von Hessen und Hausherr Friedrich Herzog von Württemberg und sprechen über ihre hoheitliche Aufgabe: den Wein. Aber nicht nur auf Schlössern wird Wein gemacht. Auf ihrem Weingut im Schatten der Dolomiten arbeitet die Winzerin Elisabetta Fondadori erfolgreich an der Renaissance des Teroldego. Till Ehrlich porträtiert die verdienstvolle Winzerin aus Mezzacorona im Trento und reist gleich weiter in die Toskana, wo er im Chianti und in der Maremma Paare besucht, die, jeweils gemeinsam, ihre Weinleidenschaft leben.

Weitere Themen:

Weine kann man nicht polieren: Ein Ungewöhnliches FINE-Tasting verbindet zweierlei Leidenschaften – die großen Weine aus Angelo Gajas Einzellagen und spektakuläre Unikate der Automobil-Geschichte.

Unter dem Patronat des Staatsschreibers: Dem Dichter Gottfried Keller verdanken die Staatsweingüter Zürich ihre fortdauernde Existenz. Heute produziert man hier mit großem Ehrgeiz moderne Schweizer Weine.

Im Zeichen des Traubenadlers: 100 Jahre Verband der Prädikatsweingüter. Eine kleine Geschichte des deutschen Weins im 20. Jahrhundert.

Wein & Speisen: Jürgen Dollase besucht Marc Haeberlin und seinen Sommelier Serge Dubs im berühmten Restaurant Auberge de l´Ill.

Klima und Lage (VII): Frédéric Panaiotis, Weinmacher des Champagnerhauses Ruinart, über immer schwerere Trauben, den Mythos der Säure, die Überraschungen des CO2-Fußabdrucks und die Verbindung von Ökologie und Ökonomie.

Verkostung: Das große Dutzend mit Rieslingen von K.F. Groebe.

Ein Pils,das zischt,muss sich nicht rechtfertigen. Die neue Kolumne von Bernd Fritz: Das Bier danach.

Unter folgendem Link finden Sie FINE Das Weinmagazin als blätterbares Buch:

Titel: FINE Das Weinmagazin

FINE Das Weinmagazin erscheint vierteljährlich und ist im Abonnement oder im ausgewähltem Buchhandel zum Preis von 15,00 € (D), 16,90 € (A), 30,00 CHF (CH), 18,50 € (I) erhältlich.

FINE Das Weinmagazin ist am 25. September 2010 erstmals als Sonderbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung präsent. Am 11. Dezember wird Fine zum zweiten Mal in diesem Jahr als Sonderbeilage „Magazin für Wein und Genuss“ erscheinen.


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