Feinschmeckerblog

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Der Getränkemarkt der Zukunft zwischen global und lokal

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Eine Pressemitteilung eines Getränkeherstellers. Der feiert hier aber nicht seine Produkte, sondern berichtet von den Ergebnissen einer Besucherumfrage auf der ANUGA, die Ende letzten Jahres in Düsseldorf stattfand. In der Umfrage ging es um die Wertvorstellungen der befragten Teilnehmer und deren Einschätzung, was die Verbraucher in der Zukunft an Produkten nachfragen werden. Wobei allerdings die Ergebnisse Wasser auf die Mühlen des Herstellers. Auch okay.

 Der Getränkemarkt der Zukunft

Ethical Business, Glokalisierung und LoHaS (Lifestyle of Health and Sustainability) – das sind laut Zukunftsinstitut und Kölnmesse die Schlüsselbegriffe für die Getränkemärkte von morgen.

Im Rahmen der Anuga 09 wurden die Konsumenten in ihren Einstellungen und Verhalten gegenüber ihrer Umwelt, ihrem Umfeld, der Politik, ihrem sozialen Selbstverständnis und ihren Konsumgewohnheiten unter die Lupe genommen.* Was hat dies mit dem Genuss von Getränken zu tun?

Im Trend Ethical Business z.B. sind Menschen und Unternehmen geprägt von einer Fortschrittsvorstellung, die ökologisch und sozial ist, in der sich das Gemeinwohl im Aufwind befindet und in der Glaubwürdigkeit sich als ein Schlüsselelement aller ernst zu nehmenden Hersteller-Initiativen erweist. Dies schlägt sich nieder in Aktionen zum maßvollen Genuss, gegen Missbrauch und für Eigenbeschränkung (insbesondere im Bereich Alkohol). Entsprechend vielfältige Aktionen sind in der Getränkeindustrie zu beobachten.

Die Glokalisierung wiederum zeigt sich in der Kombination des Vertrauten mit Aufregendem, Unbekanntem und Überraschendem. Dies manifestiert sich in dem Erstarken regionaler Marken, die vom Verbraucher häufig mit den Werten gesund und umweltfreundlich in Verbindung gebracht werden. In diesem Spannungsfeld zwischen global und lokal sind viele Innovationen entstanden (gerade auch im Biersektor).

Der dritte Trend, Lifestyle of Health and Sustainability, wird getragen von Menschen, die gesund und nachhaltig konsumieren möchten. Sowohl die privaten Gesundheitsausgaben, als auch die Entwicklung der Einkäufe im Bio-Lebensmittelbereich sowie umweltbewusstes Tun sind stark im Aufwind. Im Getränkebereich hat sich dies in einer ganzen Reihe von Getränkeinnovationen niedergeschlagen: vom Energy- zum Anti-Energy-Drink, vom Wellbeeing-Getränk zu solchen für eine bessere Umwelt und vor allem auch in den Bio-Produkten und solchen aus Fair Trade-Früchten.

Gerade weil, laut Studie, der LoHaS einerseits ethisch konsumiert, andererseits auf Geschmack, Convenience und Preis achtet, konnte sich in diesem Umfeld der Markt der Smoothies so gut entwickeln. Smoothies werden ungeachtet ihres Alters von allen den Menschen konsumiert, die viel arbeiten, wenig Zeit haben und sich im städtischen Umfeld bewegen. Wer sich als Hersteller zusätzlich auf individuelle Lösungen und Lebenssituationen einstellt, erreicht seine Zielgruppe ganz unmittelbar. Oder, wie die Studie konstatiert: „Vitabio Smoothies zielen punktgenau auf den Mindset der LoHaS, denn sie stehen für die Verarbeitung von Bio-Früchten aus fairem Handel“.*

In einem Markt, in dem Gesundheit der Generalschlüssel ist und der sich aufteilt in eine Reduktions-Kultur und eine Add-On-Strategie, ist Vitabio mit dem Weniger (an Zucker, Zusatz- oder Aromastoffen) einer der Trendgewinner.
Seit Frühjahr 2009 ist Vitabio in Deutschland erhältlich. Die Best Coffee Company, Exklusivdistributeur, bietet diese Bio Smoothies in vier Sorten an. Sie zeichnen sich nicht nur durch ihren Geschmack aus, sondern auch durch ihre besondere Qualität. Der Smoothie konzentriert sich ganz auf die Frucht, die – mit Ausnahme von Stiel und Kern – komplett verwendet wird. Es werden nur Früchte aus biologischem Anbau sowie Fair Trade-Früchte verwendet. Auf den Zusatz von Zucker, Farb- und Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärker und Aromen wird verzichtet.
Zum Trendgewinner macht die Vitabio Smoothies auch die gerade jetzt verliehene hohe Auszeichnung mit dem renommierten Saveur de l’Année Restauration 2010 in Frankreich. Die Sorte Mango-Ananas-Acerola wurde mit der Auszeichnung „Geschmack des Jahres“ geehrt.
Mehr unter www.VitabioSmoothie.de und unter www.Smoothie.de

* Quelle: „Trends shaping Drinks – Die drei Schlüsseltrends für die Getränkemärkte von morgen“, Kölnmesse GmbH und Zukunftsinstitut GmbH, Köln und Kelkheim, Oktober 2009


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Ein Kommentar

  1. ich denke es gibt zu diesem Thema eine klare Aussage. Auf http://www.aufkurs88.com wird über den Engel Champagner geschrieben. 5000 Euro die Flasche. Global und lokal ist das weit über unserer aller Verhältnisse oder

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