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Deutsches Weininstitut mit "Leichten Weinen" auf der ProWein

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Nachrichten vom Deutschen Weinistitut (DWI), der Marketinggesellschaft der Deutschen Winzer.
Unter dem Motto „Leichte Weine – schwer im Kommen“ präsentiert sich das Deutsche Weininstitut (DWI) auf der diesjährigen internationalen Weinmesse ProWein vom 29. bis 31. März 2009 in Düsseldorf. Leichte Weine mit einem Alkoholgehalt von weniger als zwölf Volumenprozent erfreuen sich hierzulande wie auch international zunehmender Beliebt heit.

Sie entsprechen auch dem aktuellen Trend zu einer leichteren, gesundheitsbewussten Küche. Etwa 25 frucht betonte Weine der leichten Art können die Messebesucher am 210 m² großen DWI-Stand in Halle 4 (4F 85) verkosten.

Silvaner zweites Schwerpunktthema
Ein weiterer ProWein-Themenschwerpunkt des DWI ist der Silvaner, der in diesem Jahr sein 350-jähriges Jubiläum in Deutschland feiert. Die Fachbesucher haben die Möglichkeit, in einer verdeckten Probe aus verschiedenen Silvaner-Weinen deren Herkunft heraus zufinden und an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Lufthansa an Bord des DWI-Stands
Das Deutsche Weininstitut hat für dieses Jahr eine umfang reiche Kooperation mit der Lufthansa vereinbart. Als Zeichen der neuen Partnerschaft bittet die Airline am DWI-Stand an Bord. Eine Flugbegleiterin wird den Messebesuchern den Weißburgunder anbieten, der nach einer DWI-Ausschreibung in der LH-First Class im Herbst auf der Weinkarte steht.

Pressegespräche zu neuen DWI-Kooperationen und anderen aktuellen Themen
Die neue Kooperation des DWI mit der Lufthansa ist auch Thema eines Pressegesprächs mit DWI-Geschäftsführerin Monika Reule und dem Teamleiter des LH-Bordservice,  Dr. Ingo Bülow, am Montag, dem 30. März um 11:30 Uhr. Im Anschluss gibt Monika Reule zum Messeauftritt und zu aktuellen Weinmarkttrends Auskunft.

Außerdem wird am Messesonntag um 12:30 Uhr die DWI-Geschäfts führerin mit SELTERS-Geschäftsführer Jörn Winkelmann zur Kooperation der beiden Häuser Stellung nehmen. In diesem Rahmen wird den Medienvertretern auch eine Verkostung von unterschied lichen SELTERS-Varietäten und Weinen angeboten.

DWI-Stand bietet Forum für vielfältige Präsentationen
Der Stand des Deutschen Weininstituts steht in diesem Jahr wieder für die Präsentation aktueller Aktivitäten und über betrieblicher Produkt- und Marketingkonzepte aus den Weinbaugebieten zur Verfügung. So stellt beispielsweise am Messesonntag um 10:30 Uhr das Weinexportkontor Baden-Württemberg seine Exportaktivitäten für Brasilien vor. Ebenfalls am Sonntag präsentiert um 14.00 Uhr die Weininstitut Württemberg GmbH Varianten des Trollingers. Eine Verkostung findet unter der Leitung von Rudolf Knoll statt. Der Bundesverband Ökologischer Weinbau Ecovin bietet um 16:00 Uhr Premiumweine seiner Mitglieder zur Probe an, die von Geschäftsführer Götz Drewitz moderiert wird.

Am Montag, dem 30. März, werden um 12:30 Uhr die Fellbacher Weingärtner unter dem Motto „Wir können auch jünger“ einen Riesling aus der Hand von 15 jungen Weinmachern vorstellen. Um 14:00 Uhr ist die fränkische Weinwerbung zu Gast am DWI-Stand. Sie informiert im Rahmen eines Pressegesprächs über die Aktionen, die in diesem Jahr rund um das Jubiläum des Silvaners in Franken geplant sind. Anschließend gibt es eine große fränkische Silvanerverkostung mit Rudolf Knoll.

Am letzten Messetag gibt der Weinbauverband Württemberg Auskunft über den neuen „Deutschen Lemberger Preis“ und bietet die Sieger weine 2009 zur Verkostung an.

Neuer Deutscher Weinatlas zur Ansicht

Der Info-Counter am DWI-Stand hält neben umfangreichem Informationsmaterial in diesem Jahr auch den neuen Deutschen Weinatlas zur Ansicht bereit. Das Standardwerk kann von den Fachbesuchern direkt vor Ort bestellt werden.

Internationale Gäste

Alljährlich lädt das Deutsche Weininstitut, zum Teil gemeinsam mit der Messe Düsseldorf, internationale Journalisten, Händler und Sommeliers zum Besuch der ProWein ein. Für sie organisiert das DWI im Anschluss an die Messe Informationsreisen in die deutschen Wein regionen.

Lounge für Gespräche
Darüber hinaus bietet sich der DWI-Stand erneut als Treffpunkt für die Weinbranche an. Der Loungebereich ermöglicht es den Gästen, in einem angenehmen Ambiente Gespräche zu führen.

DWI unterstützt das WINEinMODERATION-Programm
Das DWI unterstützt die EU-weite Initiative der führenden Dachorganisationen der europäischen Weinwirtschaft „Wine in Moderation“, die in Deutschland maßgeblich von der Deutschen Weinakademie (DWA) entwickelt wurde. Die Initiative hat zum Ziel, über den verantwortungsvollen, moderaten Umgang mit Wein zu informieren und eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Weitere Informationen zu diesem Thema finden die ProWein-Besucher in Halle 4 am  Stand Nr. 4J 03.

Lebensmittelhandel verkauft mehr Wein

Wie aus den Daten, die im Auftrag des DWI im Rahmen des GfK-Haushaltspanels erhoben wurden, weiter hervorgeht, haben im vergangenen Jahr insbesondere der Weinfach­handel sowie die restlichen Einkaufsstätten leichte Absatzverluste hinnehmen müssen. Die Mengenmarktanteile bewegten sich 2008 für den Fachhandel bei acht Prozent und bei vier Prozent für die übrigen Einkaufsstätten, zu denen beispielsweise Tankstellen oder Drogeriemärkte zählen.

Die Weingüter und Winzergenossenschaften haben ihre Position im Direktvertrieb mit einem Marktanteil von rund 16 % der hierzulande eingekauften Weine behauptet. Aufgrund des höheren Durchschnittspreises für deutsche Weine im Direktbezug von 5,25 € pro Liter (+ 9 Cent), lag der Umsatzmarktanteil 2008 für diesen Vertriebsweg bei  25 % und war somit im Vergleich zu 2007 unverändert. Der Fachhandel kam auf 15 % und konnte einen halben Prozentpunkt zulegen.

Die Marktanteile des Lebensmittelhandels inklusive der Discounter am gesamten Weinumsatz in Deutschland lagen 2008 aufgrund des niedrigeren Durchschnittspreises von 2,49 € pro Liter unverändert bei 54 %. Die höchsten Wertzuwächse unter allen Einkaufsstätten konnten die Discounter erzielen. Diese Entwicklung ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass sie die Angebote sowohl deutscher als auch internationaler Weine in den oberen Preissegmenten ausgeweitet haben.

Deutsche Weinexporte trotzen der Krise

Die Weinexporte aus Deutschland haben sich nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) im vergangenen Jahr trotz der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen positiv entwickelt. Wie DWI-Geschäftsführerin Monika Reule gestern im Vorfeld der internationalen Weinmesse ProWein in Düsseldorf bekannt gab, wuchsen 2008 die Weinexportumsätze im Vergleich zum Vorjahr um 11 % auf
427 Mio. €. Die ausgeführten Weinmengen stiegen noch deutlicher um 14 % auf ein Gesamtvolumen von rund 2,2 Mio. Hektolitern. Bezüglich der Umsatzsteigerungen wies Reule darauf hin, dass diese zum Teil auch auf Preisanpassungen zurückzuführen sind, die aufgrund von gestiegenen Nebenkosten wie Energie, Glas und Logistik notwendig wurden.

Die weltweite Wirtschaftskrise machte sich für die deutschen Weinexporteure bis Ende des letzten Jahres vor allem auf dem US-Markt und in Südkorea bemerk bar. Nach starken Zuwächsen in den Vorjahren, sank in Deutschlands wichtigstem Exportmarkt USA 2008 der Umsatz um 8 % und die Ausfuhrmenge um 5 %. „Natürlich hoffen wir, dass sich die Marktsituation insgesamt wieder verbessert. Die Geschäftserwartung auf Seiten der Exportbetriebe ist derzeit aber eher verhalten“, kommentierte Reule die aktuelle Markt entwicklung.

Die Exportverluste des letzten Jahres in den USA konnten durch Umsatz steigerungen, beispielsweise in den Niederlanden (+ 30 %), Russland (+ 34 %) oder Belgien (+ 39 %), kompensiert werden.

Insbesondere der russische Markt entwickelte sich in den letzten Jahren sehr dynamisch. Vor fünf Jahren bewegte er sich mit einem Exportvolumen von 35.000 Hektolitern noch an zwölfter Stelle der deutschen Exportmärkte. 2008 wurden bereits fast 200.000 Hektoliter dorthin ausgeführt, wodurch Russland zum viert­wichtigsten Markt nach den USA, Großbritannien und den Niederlanden avancierte. Bei diesen Exporten handelt es sich allerdings überwiegend um einfache Weine mit niedrigeren Alkoholgehalten von unter neun Volumenprozent, die in Russland steuerlich begünstigt werden. Der Exportpreis für diese Weine lag dementsprechend mit 119 € pro Hektoliter weit unter dem Durchschnitt der Gesamtausfuhren von 196 € pro Hekto liter.

In Großbritannien hielt der seit einigen Jahren zu beobachtende Sortiments wechsel vom Basis- ins Mittel preis­segment auch 2008 an. Diese Entwicklung zeigt sich durch rückläufige Absätze (-3 %) bei konstanten bis leicht steigenden Umsätzen (+ 5%). Aufgrund des krisenbedingt ungünstigen Wechselkursverhältnisses und einer Erhöhung der Weinsteuer in 2008 um 8 % auf 1,57 £ pro 0,75 l sind die Prognosen vieler Weinexporteure für den britischen Markt derzeit wenig optimistisch.

Auf einem absolut gesehen noch etwas niedrigeren Niveau, aber dennoch zweistellig, sind 2008 die Exportumsätze in anderen Destinationen gewachsen. Dazu zählen beispielsweise Norwegen (+ 15 %) Dänemark (+ 18 %), Irland (+ 33 %) oder mittlerweile auch China (+ 73 %).

In den kommenden Jahren wird das DWI in der internationalen Kommunikation neben der Leitrebsorte Riesling auch verstärkt deutsche Spätburgunder in den Fokus stellen. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Anbieter dieser Premiumrebsorte. „Spätburgunder aus den hiesigen Anbaugebieten weisen hervorragende Qualitäten auf und werden zunehmend von der inter nationalen Fachwelt entdeckt“, betonte die Geschäftsführerin des DWI in diesem Zusammenhang


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Ein Kommentar

  1. Das ist wohl sehr richtig, auf der ProWein waren die leichten Weine ohne viel Alkohol sehr gefragt. Insbesondere leichte Weißweine für den schönen Sommertag.

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