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Kochbuch des Monats: Eier

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Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, hat EIER aus dem Hause Flammarion zum KOCHBUCH DES MONATS FEBRUAR 2008 gekürt.

Die Begründung der Jury lautet:

Das Ei, Lebensmittel seit Menschengedenken, wird als Fastenspeise gegessen, dient uns danach als österliches Fruchtbarkeitssymbol. Der Satz zum Valentinstag lautet: „Sex ohne Sünde ist wie ein Ei ohne Salz.“ – Geniale Rezepte. „Verblüffend, was man mit Eiern Großartiges anstellen kann“, staunte Jurorin Heide Lorch. Mikanowskis Buch enthält zudem Ehrenrettungen für Wachtel-, Enten- und Gänseeier. – Wir sitzen in der Loge und bewundern die Artisten in der Zirkuskuppel. Aber springen wir deshalb selber? Müssen wir immer alles nachkochen können? In Mikanowskis Manege des Genusses drehen nur Köche ihre Pirouetten. – Herrschaften, hereinspaziert. Der große Molekularkünstler Ferran Adria ist auch dabei. Karamellisiert auf verblüffend konventionelle Weise vier Wachteleigelb, aber für zehn Personen? Wir zeigen Ihnen außerdem den Teufel im Detail. Spaghetti mit Ei, Knoblauch, Öl und Piment klingt einfach. Aber, wenn dazu zwölf Eigelb sechs Tage lang getrocknet werden müssen? Wie sagt doch ein Koch? „Einem Ei kann man alles abverlangen.“ Salto Mortale. – In der Pause servieren wir Ihnen zur Erholung die mit Mandeln gefüllten Eier und kleine Omeletts mit Schwarzkümmel. – Also hereinspaziert: Das Buch ist eine Schau. Ein Augenschmaus. (Frank Brunner)

DIE JURY:
Hans Stefan Steinheuer, Herdkönig mit 2 Sternen
Heide Lorch, passionierte Köchin
Robert Menasse, Schriftsteller
Frank Brunner, Kritiker

DER REZEPTPRÜFER:
Thomas Neeser, Sternekoch im Adlon

Infos zum Buch
Lyndsay und Patrick Mikanowski
EIER
Paris (Flammarion)
2007, 176 Seiten, mit Fotografien von Grant Symon
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-2-08-021054-8
39,90 EUR (D) / 66,- sFr.


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