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Kochbuch des Monats: Ducasse simpel nachkochen …

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Das Deutsche Institut für Koch- und lebenskunst, Leipzig und Frankfurt am Main, hat den Titel Ducasse ganz einfach dank Sophie aus dem Gerstenberg Verlag zum Kochbuch des Monats September 2007 gekürt.

Die Laudatio:

Stellen Sie sich vor, unser Mälzer würde die hochkomplizierten Gerichte eines Harald Wohlfahrt für jedermann nachkochbar machen… – Darf man Sophie Dudemaine als die Tim Mälzerin Frankreichs bezeichnen? Sie steht dort in einer äußerst erfolgreichen Kochsendung vor der Fernsehkamera und hat dabei einen Umgang mit Rezepten und Methoden entwickelt, der selbst Anfänger mit zwei linken Händen zu begeisterten Nachköchen aufsteigen läßt (und ihre Bücher in der Folge zu Bestsellern).

Alain Ducasse, der Berühmte, lernte das Staunen so sehr, daß er Sophie (ganz Frankreich nennt seine Jeanne d’Àrc des Kochlöffels beim Vornamen) bat, Rezepte aus seinem großen Klassiker GRAND LIVRE DE CUISINE zu simplifizieren. Hier das Ergebnis des Experiments. – Früher hätte man so etwas als Ducasse-Volksausgabe bezeichnet. Der Stern aber nannte es lieber „Ducasse für Doofe“. Die Jury vom KOCHBUCH DES MONATS besteht aus Doofen. – Oder auf den Punkt gegart: Alain Ducasse vollbringt die Wunder der Kochkunst, Sophie erzählt uns davon…
(Frank Brunner)

Die Jury

Jean Claude Bourgueil, drei Sterne, Ducasse-Experte, kocht im Düsseldorfer Im Schiffchen.
Stefanie Gundermann, hochbeschäftigte Kunstrestauratorin mit mehr Liebe als Zeit zum Kochen
Robert Menasse, „Don Juan de la Mancha“ frisch ausgepackt
Frank Brunner, Kritiker

Der Rezeptprüfer

Thomas Neeser, kocht mit Stern in Berlins berühmtem Adlon
Das Buch

Ducasse ganz einfach dank Sophie
Von Sophie Dudemaine
Erschienen in Hildesheim  beim Gerstenberg Verlag, 2007,
248 Seiten, Halbleinen, farbig illustriert,
ISBN 978-3-8369-2965-3, 29,90 Euro (D) / 30,80 Euro (A) / 49,80 sFr.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.Kochbuch-des-Monats.de


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2 Kommentare

  1. das ist wohl das schlechtest lektorierte kochbuch, das ich jemals gelesen hab. da werden rindsbäckchen zuerst kleingeschnitten, um sie dann zum servieren nochmal in scheiben zu schneiden, mit bratfond übergossen, wo es keinen gibt. überhaupt bei vielen rezepten fragt sich der laie: und nu? dass sterne-köche betriebsblind sind, versteh ich, aber wo war der lektor?

    ein hobby-koch

  2. Danke für den Hinweis!

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