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Die ersten franco-italienischen Flaschen Rothschild-Panerai sind gefüllt

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Das erste größere franco-italienische joint venture im Weinbau zwischen Eric de Rothschild und Paolo Panerai trägt nun flüssige Früchtchen.

Die Domaine Rocca di Frassinello in der Maremma hat eine Größe von annähernd 500 ha, von denen 80 ha bereits unter Reben stehen. Die Keller sind als Designschmuckstückchen vom Reißbrett Renzo Pianos (der zusammen mit Richard Rogers bereits das Centre Pompidou entworfen hatte) genommen und befinden sich im Herzen des Weinguts, wo sie ja auch hingehören.

Das ganze Unternehmen repräsentiert eine Investition in Höhe von 20 Mio. EUR. Die beiden Chefönologen sind Eigengewächse, Allessandro Cellai ist Önologe und Direktor im Castellare di Castellina und Christian Le Sommer stammt von den Domaines Barons de Rothschild.

Die drei Cuvées der ersten Ernte von 2004 werden aus Cabernet-Sauvignon, Merlot und Sangiovese bestehen und sich damit auf den scheinbar noch immer nicht für besetzt oder gar abgefahren gehaltenen Supertoskanerzug werfen.

– Einsteigercuvée ist Poggio alla Guardia aus dem Stahltank
– solide Mittelklasse aus hälftig neuem Barrique ist der Sughere di Frasselino
– Spitzencuvée ist der aus komplett neuem Barrique stammende Rocca di Frasselino

Die Jahresproduktion liegt zunächst bei insgesamt knapp 700000 Flaschen und soll mittelfristig bis auf das doppelte ausgebaut werden.


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