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Nachhaltigkeit beim Fischfang – “Deutsche See” startet eigenes MSC-Sortiment

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Als Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte arbeitet „Deutsche
See“ eng mit dem unabhängigen Marine Stewardship Council (MSC)
zusammen, der sich international für eine nachhaltige Fischerei
einsetzt. Ab September bringt „Deutsche See“ ein umfangreiches,
MSC-zertifiziertes Produktsortiment auf den Markt. Heute wurde das
Sortiment in Hamburg erstmalig der Presse vorgestellt.

Die Förderung der nachhaltigen Fischerei ist bei „Deutsche See“
seit langem fester Bestanteil der Unternehmensaktivitäten. Neben dem
langjährigen Engagement für Bestandserhaltung und Nachhaltigkeit in
verschiedenen Initiativen sowie einem ständig wachsenden
BIO-Sortiment stellt die Markteinführung von MSC-zertifizierten
Produkten einen weiteren bedeutenden Schritt in der
Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens dar.

Dr. Peter Dill und Egbert Miebach, Geschäftsführende
Gesellschafter von „Deutsche See“: „Wenn es um das Thema Fisch geht,
wird „Deutsche See“ als Marktführer besonderes Vertrauen
entgegengebracht – daraus resultiert eine große Verantwortung. Mit
dem Engagement für die MSC-Prinzipien und der Einführung eines
eigenen MSC-Sortiments geben wir ein deutliches Bekenntnis zu
Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Fischwirtschaft ab. Wir sind
sicher, dass wir die nachhaltige Fischerei auf diese Weise
vorantreiben helfen.“ Chris Ninnes, Director of Operations beim MSC,
fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über das Engagement von „Deutsche
See“. Das neue MSC-Sortiment wird die Bedeutung unseres Siegels in
Deutschland enorm steigern.“

Das MSC-Sortiment von „Deutsche See“ umfasst zur Markteinführung
Produkte auf Basis von Hoki, Wildlachs, Alaska-Seelachs und Matjes.
Gemeinsam haben die insgesamt 19 Produkte das Erkennungszeichen: das
blaue MSC-Produktsiegel auf der Verpackung. Voraussichtlich wird das
MSC-Sortiment von „Deutsche See“ noch in diesem Jahr um Seelachs und
Zander erweitert.

Mit dem blauen MSC-Siegel wird umweltgerechtes und
verantwortungsvolles Fischereimanagement belohnt. Der Marine
Stewardship Council hat damit einen weltweit anerkannten
Umweltstandard für nachhaltige und verantwortungsbewusst verwaltete
Fischereiwirtschaft geschaffen. Was verlangt das blaue MSC-Siegel?
Erstens muss die Fischerei so gestaltet sein, dass eine Überfischung
und Erschöpfung der Bestände vermieden oder ausgeglichen wird.
Zweitens darf das Ökosystem Meer nicht aus dem Gleichgewicht geraten.
Und drittens müssen Management und Kontrolle der Fischerei effektiv
organisiert sein.

Der Marine Stewardship Council (MSC) wurde 1997 unter anderem vom
WWF (World Wide Fund For Nature) als Reaktion auf die weltweiten
Bestandsprobleme gegründet. Der MSC ist eine unabhängige,
gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für eine nachhaltige
und verantwortungsvolle Fischerei einsetzt. Ziel ist es, die Zukunft
der Fischbestände und eine gesunde Meeresumwelt, von der die
Fischerei abhängig ist, langfristig zu sichern. Inzwischen sind 21
Fischereien weltweit nach MSC zertifiziert. 16 Fischereien befinden
sich derzeit in Bewertung, weitere 20-30 im vertraulichen
Vorbewertungsstadium. Damit sind 42 Prozent der weltweiten
Wildlachsfänge, 32 Prozent der Weißfischfänge und 18 Prozent der
Hummerfänge im Programm des MSC.

„Deutsche See“ mit Hauptsitz in Bremerhaven ist in Deutschland die
Nummer Eins bei der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten. In
bundesweit mehr als 20 Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen
rund 1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden vom
Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und Top-Gastronomie über
Caterer bis hin zur Betriebs- und Sozialgastronomie. Der weltweite
Einkauf hochwertiger Rohwaren, die sorgfältige und kundenindividuelle
Produktion und Veredelung in der Bremerhavener Manufaktur, das
überdurchschnittliche Qualitätsmanagement und die im Markt
einzigartige Logistik zeichnen das Unternehmen aus. Seit November
2003 gehört die Feinkostmarke BEECK zu „Deutsche See“.


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